Achselschweiß

Ein schwitzendes Alltagsproblem

Dieses Problem kennen viele. Man kommt beispielsweise in eine Stresssituation. Es wird einem ganz kalt und heiß. Wenn diese Situation vorbei ist, schaut man unter seine Arme und was sieht man – schwitzende Achseln mit übermäßig viel Achselschweiß. Ein helles, farbiges Hemd dazu, und eine peinliche Situation ist vorprogrammiert. Im Meeting bekommen Ihre Oberarme dann mehr Aufmerksamkeit als sie, denn darunter breiten sich riesige Schweißflecken aus, gegen die Sie ohne das richtige Mittel machtlos sind. Manchmal sind es aber gar nicht sichtbare Gründe, weshalb andere Leute sich von Ihnen wegdrehen. Durch Achselschweiß entsteht gleichzeitig ein unangenehmer Geruch, mindestens so schlimm wie Mundgeruch.

Doch wie kann man Achselschweiß verhindern bzw. ihn unter Kontrolle halten?

Mittel gegen Achselschweiß


  • Ein Deo benutzen

Deodorants sind meistens die erste Methode, die die Betroffenen wählen. Jedoch liegen dieses damit völlig falsch, denn für übermäßig starkes Schwitzen unter den Achseln sind solche Deos (mit Ausnahme von Kasa Deo, einem Spezial-Antitranspirant) zwecklos. Sie lassen den Geruch zwar für eine Weile verschwinden durch den Einsatz von Parfum, jedoch tragen sie nicht zur Schweißregulierung bei.

  • Ausgewähltes Antitranspirant verwenden

Antitranspirante enthalten im Gegensatz zu Deos wirkungsvolle Aluminiumsalze. Durch diese werden die Schweißdrüsen verengt und der Schweißausstoß reguliert. Antitranspirante besitzen sehr viele Aluminiumchloride, die ein starkes Schwitzen weitgehend unterbinden können. Dadurch sind sie eindeutig die bessere Wahl in Sachen Achselschweiß loswerden.

Sehr viele Menschen denken übrigens, dass langes und intensives Duschen dem Schweißtreiben ein Ende setzen kann – falsch gedacht! Denn dadurch wird der Schutzmantel des Körpers, der sogenannte Säuremantel angegriffen und die Haut wird nur unnötig strapaziert.

Achselschweiß – Geruch

Der unangenehme Geruch von Achselschweiß entsteht durch die Schweißdrüsen. Sie liegen in sehr großer Anzahl in den Achselhöhlen und an den Brustwarzen, im Gesicht weniger und am behaarten Kopf nur vereinzelt. Aus diesen Drüsen kommt der unangenehme Schweißgeruch, deshalb werden sie auch Duftdrüsen genannt. Achselschweiß ist eine gelblich-weiße, trübe Flüssigkeit, die jedoch in ihren Eigenschaften vom Anteil der einzelnen Fettsubstanzen wie zum Beispiel Cholesterin abhängt.

Kurz nach der Bildung der Schweiß-Flüssigkeit riecht sie ganz normal und neutral, danach wird sie von Bakterien zersetzt. Der eigentliche Schweißgeruch entsteht aber durch etwas anderes. Beim Mann wird er durch Abbauprodukte der Sexualhormone (Androstenol, Androsteron) verursacht. Die weiblichen Personen haben hier einen Vorteil, und zwar dass ihr Schweiß noch zusätzlich die Isovaleriansäure enthält, welche den Geruch nicht so sauer macht und ihn gleichzeitig abschwächt.

Von einer  Bromhidrose spricht man, wenn der Achselschweißgeruch besonders stark und extrem ausgeprägt ist.

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