Schwitzende Hände

Alltägliches Problem für tausende Menschen

Ein normales Händeschütteln. Für viele ein ganz normales Ritual nach einer Besprechung oder einer formalen Sache. Doch einige Menschen trauen sich nicht mehr, dies zu tun. Der Grund ist, dass sie stark schwitzende Hände haben und an einer Schweißdrüsenüberfunktion leiden, auch bekannt als Hyperhidrosis Palmaris. Im genaueren versteht man darunter eine starke und langanhaltende Schweißabsonderung an den Händen. Ein extremer Schweißausbruch an den Händen tritt meistens während der Wachstumsphase, nämlich in der Pubertät ein. Schwitzende Hände sind ein Teil von der Erkrankung Hyperhidrose. Laut einigen Umfragen im Internet hat sich bestätigt, dass bei immerhin 46 % der Teilnehmer die Krankheit in der Pubertät ausgebrochen ist.

Ein alltägliches Ritual - für viele ein Problem mit schiwtzenden Händen
Ein alltägliches Ritual – für viele ein Problem

Ursache und Diagnose von schwitzenden Händen

Aber wieso schwitzen ausgerechnet Hände so stark? Die Handinnenflächen besitzen besonders viele Schweißdrüsen, in der Regel 500 Stück pro cm². Sie denken jetzt vielleicht, dass diese hohe Anzahl an Schweißdrüsen zum Temperaturausgleich dient. Sie liegen falsch, denn die Schweißdrüsen der Innenhandfläche dienen der besseren Haftung und Griffigkeit. Die Schweißproduktion der Hände (und von den Füßen) geht nicht vom thermoregulatorischen Zentrum aus, sondern aus einem eigenen Zentrum im Zentralnervensystems.

Doch wie stellt man eine Überfunktion der Schweißdrüsen fest? Den ganz zum Arzt können Sie sich gleich ersparen, es geht auch einfacher und schneller. Eine Schweißdrüsenüberfunktion wird diagnostiziert, indem man auf die schwitzenden Hände eine Iod Tinktur aufträgt und anschließend nach der Trocknung die Hände mit Kartoffelstärke überpudern. Der austretende Schweiß wird ihre soeben „bearbeitete“ Hand bläulich färben. Je intensiver die Färbung, desto mehr kann ja die Ausprägung der stark schwitzenden Hände erkennen.

Therapie und die Lösung bei schwitzenden Händen

Wer denkt, dass man einfach eine Pille, einen Saft oder ein Wundermittel einnehmen muss um seine schwitzenden Hände loszuwerden, hat keinen Erfolg. Ein ärztlich ausgewiesenes Mittel  für starkes Schwitzen an den Händen gibt es leider noch nicht. Eine Variante wäre, sich Botox (Botulinumtoxin) in die Handinnenflächen injizieren zu lassen. Jedoch bleibt bei so einer Art der Behandlung sehr viel Geld liegen und man hat nie eine Garantie, dass die gewünschten Erfolge eintreten werden. Eine normale Operation der Schweißdrüsen kommt eben so wenig in Frage. Wer etwas Geduld und viel Disziplin mitbringt, kann sich der Iontophorese unterziehen. Eine Behandlung mit Aluminiumchlorid wird nicht empfohlen, da sie die schwitzenden Hände reizen und röten kann.

Zu guter Letzt gibt es natürlich eine Lösung, die sich in ihrer Wirkungsweise und Funktionalität ganz klar von den anderen Behandlungen abhebt.

Ganz simpel, verwenden Sie Handlotions. In fast jeder Apotheke gibt es ein Regal, dass diese „Komplettlösung“  für schwitzende Hände enthält. Im Onlinehandel (zum Beispiel Amazon) kann man sie auch erwerben, zum günstigen Preis von ca. 10 Euro pro Tube.

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