Haarausfall

Haartransplantation, was ist möglich?

HaarausfallVolles Haar gilt hierzulande als Schönheitsideal. Jedoch wird bei ca. 80% der Männer und etwa 40% der Frauen das Haupthaar im Laufe ihres Lebens dünner oder fällt ganz aus. Geheimratsecken, kahle Stellen am Hinterkopf oder eine hohe Stirn sind typische Symptome.
Testosteron ist häufig der Grund dafür. Das Geschlechtshormon lässt die Dichte der Haarfollikel abnehmen. Die Haarfollikel sind die Struktur in der Kopfhaut, in der die Haarwurzel verankert ist. Nur aus intakten Follikeln können Haare wachsen. Mittel, die gegen Haarausfall helfen sollen gibt es viele, wirkliche Abhilfe schaffen jedoch nur sehr wenige. Die Haartransplantation ist eine Behandlung die wirklich funktioniert.


Die modernste FUE-Haartransplantation lässt neue Haare wachsen
Hierbei handelt es sich um eine Eigenhaartransplantation, die gleichzeitig auch die Follikel erneuert. Die Entnahme findet in der Regel am dicht bewachsenen Haarkranz statt.

Die Extraktion der Haarfollikel erfolgt in Einheiten von bis zu 5 Haaren (FUE= Follikel Unit Extraction ). So kann eine natürliche Anordnung der neuen Haare erzielt werden. Das Entnehmen der Haarteile wird unter einer örtlichen Betäubung durchgeführt. Sie verursacht nur kleine Wunden, die sich in der Regel noch am selben Tag schließen und nicht vernäht werden müssen. Bis zur anschließenden Haarverpflanzung werden die Follikeleinheiten in einer Nährlösung zwischengelagert. Nach dem Setzen der Empfangskanäle an den kahlen Stellen werden die Transplantate dort eingefügt. Mehr Details zu dieser Methoden finden Sie hier.

Wer führt solche Behandlungen durch?

Zuständig für diese Eingriffe sind Dermatologen. Viele dermatologische Kliniken haben entsprechende Angebote und bieten Infos und Sprechstunden mit den dortigen Spezialisten an.

Wer nicht in eine Klinik möchte, findet auch bei vielen niedergelassenen Fachärzten Rat und Hilfe zu dem Thema Haarverpflanzung. Bevor eine Haartransplantation durchgeführt wird, untersucht der Arzt zunächst einmal ob tatsächlich erblich bedingter Haarausfall vorliegt, oder möglicherweise andere Ursachen bestehen. Das verbliebene Haar wird auf Festigkeit überprüft um auszuschließen, dass nicht mehr voll funktionsfähige Follikel verpflanzt werden.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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